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Deutsches Notgeld / Band 4: Die Notgeldscheine der deutschen Inflation vom August 1922 bis Juni 1923

Die Notgeldscheine der deutschen Inflation

Deutsches Notgeld / Band 4: Die Notgeldscheine der deutschen Inflation vom August 1922 bis Juni 1923
Autore Manfred Müller
Parte di Deutsches Notgeld: 3. Auflage
German emergency money: 3rd Edition
Volume Band 4: Die Notgeldscheine der deutschen Inflation vom August 1922 bis Juni 1923
Anno di pubblicazione 2010
Editore Battenberg Verlag
Luogo di pubblicazione Regenstauf, Baviera, Germany
Lingue Tedesco
Copertina/rilegatura Copertina morbida
Numero di pagine 760
Illustrazioni Bianco e nero
ISBN-13 9783866465343
Sito web https://www.battenberg-bayerland.de
Numero
N#
L229440

Argomento

Tipologie di oggetti Banconote di emergenza, Banconota locale
Emittenti German notgeld
Dediche Manfred Müller
Date 1922-1923

Astratto

Vorwort zur 3. Auflage

Die wichtigste Neuerung in dieser 3. Auflage ist die Hinzunahme der zur Wiederverwendung in der Hochinflation 1923 überschriebenen und überdruckten Scheine von 1922.

Dies dient all jenen Sammlern, die solche Scheine als Ersatz für die ursprünglich 1922 ausgegebenen Scheine in die Sammlung aufnehmen. In vielen Fällen, in denen 22er Scheine später überdruckt wurden, sind diese sehr selten, z. B. weil alle aufgerufenen Scheine wiederverwen-det wurden. Es kommt sogar vor, dass man von manchen 22er Ausgaben nur durch die späteren Überdrucke Kenntnis hat.

Die Wiederverwendungen wurden immer direkt im Anschluss an die zugehörigen Scheine von 1922 katalogisiert, so dass alle Überdrucke einer Ausgabe zusammengefasst sind. Manche Firmen benutzten in der Hochinflation überdruckte Kundenschecks von 1922 von verschiedenen Banken. Diese Scheine findet man dann bei der ausgebenden Bank, nicht unter dem Firmensitz.

So kommt es vor, dass wiederverwendete Scheine von bestimmten Firmen in diesem Katalog unter verschiedenen Orten suchen muss (die Scheine von C. G. Thomas z. B. unter Bautzen, Schirgiswalde, Wilthen und Zittau). Das Nachschlagen im Kapitel „Verweise" ist oft hilfreich.

Selbstverständlich wurden auch die Preise aktualisiert. Großen Einfluss hatte hier auch das Geschehen bei ebay. Auf diesem Marktplatz kann man beobachten, dass viele der häufigen Scheine unter ihrem Katalogpreis ersteigert werden. Seltenere Scheine dagegen werden dichter am Katalogpreis oder auch darüber zugeschlagen.

Etwas Statistik: Verzeichnete die 2. Auflage im Bereich des 22er Notgeldes 4993 und im Anhang

274 Scheine, so sind es nun 5306 (davon 3348 Grundscheine) im Hauptteil und nochmals 412 Scheine im Anhang. An der großen Zahl der neu gelisteten notgeldähnlichen Ausgaben zeigt sich ein stark gestiegenes Interesse der Sammler, zu Recht, denn auch Spendenscheine, Bau-steine, Anteilscheine u. ä. sind aussagekräftige Zeitdokumente, die oftmals wichtige geldge-schichtliche Informationen über diese Zeit liefern. Sodann wurden 1198 Wiederverwendungen (davon 859 Grundscheine) katalogisiert, so dass der Katalog insgesamt 6916 Scheine und Belege auflistet, wovon 446 nicht nachgewiesen sind

Neben den schon in der 1. und 2. Auflage genannten Sammlern möchte ich mich hier auch bei den Herren W. Schamberg, Dorsten, A. Wojtkowiak, Grünberg, und R. Koch, Salem, für ihre Hinweise bedanken.

Nach wie vor werden jederzeit Verbesserungen und Ergänzungen gerne entgegengenommen.

Manfred Müller

Hantalgasse 24

67549 Worms

Im Oktober 2010

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